Umgang mit Widerstand

Spezieller Workshop für Lehrerinnen und Lehrer

Lehrerinnen und Lehrer kennen das: Schülerinnen und Schüler weigern sich ihr Privatgespräch zu beenden, machen keine Hausaufgaben, werfen mit Gegenständen durchs Klassenzimmer, beleidigen – nur zu oft auch die Lehrpersonen, verprügeln Mitschülerinnen und Mitschüler, das ganze Programm bis zu Mobbing.
Das ist nicht nur störend für die Qualität des Unterrichts und belastend für die anderen Auszubildenden, sondern vor allem auch für diejenigen, die die Verantwortung tragen: Den Lehrpersonen. Nicht umsonst ist die Burn-Out-Quote gerade in dieser Berufsgruppe mit die Höchste in allen Berufsgruppen.
Was ist zu tun? Den Kopf in den sprichwörtlichen Sand stecken ist sinnlos und Bestrafungen greifen auch oftmals zu kurz. Die Lösung liegt im Erkennen von Ursachen und professioneller Deeskalation. Das ist das Thema in diesem Workshops.

Ziele:
Die Lehrpersonen erkennen, wann sie wie reagieren müssen und erkennen auch, was bei Widerständen in ihrer eigenen Psyche abläuft und wie sie dagegen reagieren können. Anhand von Rollenspielen und Analysen daraus spüren sie, wie ihre Psyche mit der einen oder anderen Interventionsmethode reagiert und erkennen daraus Konsequenzen für ihren beruflichen Handlungsspielraum. Meine Intention ist die Gruppenteilnehmer Folgen ihres Handeln spüren zu lassen, es ist keine reine Wissensvermittlung ohne Bezug zur Praxis.

 

Werner Gilles: Bauernhaus in Mülheim/ Ruhr